Chronik
Im Jahre 1988 trat Sr. Rosa Höll an die Eltern der Kindergartenkinder von Don Bosco in Augsburg mit der Bitte heran, einmal für die Kinder eine Geschichte, ein Märchen zu spielen und nicht - wie üblich - umgekehrt.
Die Aufführung im Pfarrsaal fand großes Interesse und so wurde für die Kindergarteneinweihung 1989 das "Regenbogenmärchen" einstudiert und von den Eltern aufgeführt. Der große Erfolg brachte mich auf die Idee, eine Märchenbühne zu gründen, welche im Februar 1990 mit Hilfe einiger Eltern in die Tat umgesetzt wurde. Die Märchenbühne Don Bosco war geboren. Als eine der ersten Laienmärchenbühnen Augsburgs erspielten wir uns eine treue Fangemeinde.
Mein Anliegen ist es, dem kleinen wie großen Publikum reichhaltige Märchenfantasie der verschiedenen Kulturen näher zu bringen. So brachten wir Geschichten aus Tschechien, Litauen, Peru, Deutschland und Frankreich auf die Bühne.
1992 gründete ich die Kindermärchenbühne. Den Kindern wird dadurch ermöglicht, ihre Kreativität zu entfalten und das Selbstbewusstsein zu stärken. Auch der Gemeinschaftssinn kommt nicht zu kurz. Aber natürlich ist das Theaterspielen für die jungen Akteure das Wichtigste. Mit Eifer lernen sie ihre Rollen und wachsen oft über sich hinaus.
Die Kinderbühne ist aber nicht nur in unserer Pfarrei aktiv. Sie erfreut seit einigen Jahren die Menschen in Altersheimen wie Anna-Hintermayr- und Parit. St. Jakobs-Stift. Auch wurde sie von der Stadt Augsburg gebeten, im Sommer 1998 anlässlich des Selbsthilfetages auf dem Rathausplatz ein Stück aufzuführen.

